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6 Jahre KSD - Das große Interview

Stuttgart, 28. September 2015

 

Katja, unser Neuzugang aus der Buchhaltung, hatte die gute Idee, einmal einen unserer Gründer

zu interviewen. Gern veröffentlichen wir ihren Bericht.

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Jürgen, Du bist ja einer der Gründer des KSD.

In diesen Tagen wird der KSD Shop 6 Jahre alt. Was sagt der Blick zurück?

 

"Oh ja, manchmal kann man es kaum glauben, wie schnell die Zeit vergeht!

Dies waren 6 aufregende Jahre, in denen wir sehr viel gelernt haben, ja lernen mussten.

Wir haben etliche Höhen und auch ein paar Tiefen durchschritten.

Insgesamt war es eine tolle Weiterentwicklung.

Wir werden in wenigen Tagen darauf ein Bierchen trinken.

In demselben Biergarten, in dem alles begann."

 

Was hat sich verändert in den Jahren?

 

"Praktisch alles.

2009 musste man wochenlang auf seine Ware warten, oft kam sie nie an.

Es gab nur sehr wenige Anbieter und die Produkte waren teuer.

Von kurzen Lieferzeiten, Sendungsverfolgung oder telefonischer Betreuung konnte man nur träumen.

 

Dies wollten ... und dies haben wir geändert.

 

Heute erwarten Kunden – zu Recht ! - dieselben Leistungen wie von jedem anderen Online Geschäft auch.

Dazu gehört ein modernes, mehrsprachiges Shopsystem, rasche und versicherte Lieferung,

mehrere Zahlungswege, Nachverfolgbarkeit der Bestellung und eine mehrsprachige Hotline."

 

Welche Folgen hatten diese Veränderungen für den Kamagra Shop?

 

"Hmm … die Gemütlichkeit ist auf der Strecke geblieben.

Rechts neben dem Bildschirm ein Weizenbier, links ein Päckchen für einen Kunden packen

und zwischendrin noch schnell 'ne E-Mail beantworten …. so funktioniert das schon lange nicht mehr.

 

Heute sind wir ein Betrieb!

 

Aus der kleinen Selbsthilfegruppe von 2009, hat sich eine Betriebsleitung entwickelt (lehnt sich lachend zurück).

 

Heute sind wir ein Unternehmen, das an mehreren Standorten sitzt, an denen jeweils Teams

mit entsprechenden Teamstrukturen sitzen.

 

Hätte uns damals jemand erzählt, daß wir uns mit Mindest- und Meldebeständen beschäftigen müssen,

mit der Schnittstellen-Integration in Versandsysteme,

mit Urlaubsregelungen oder Kreditkartenabrechnungssystemen (was für ein Wort)
 

… wir hätten ihn ausgelacht."

 

Der „STERN“ berichtet, daß die Anzahl der Männer, die Potenzmittel nehmen,

explosionsartig zugenommen hat.

Damit auch die Anzahl der Mitbewerber?

 

"Stimmt. Die Nachfrage ist in den vergangenen Jahren enorm angestiegen.

Einige Studien sprechen von 2 Millionen Männern, und dies allein in Deutschland.

Da war es klar, daß viele versuchen werden, in diesem Markt ihr Glück zu versuchen.

Besonders im Sommer 2013 - nachdem das Sildenafil Patent erloschen war und Generika

in jeder normalen Apotheke verfügbar wurden – schossen

allerorten neue Shops aus dem Boden, wie Pilze nach einem warmen Herbstregen.

 

Allerdings reicht es heute nicht mehr aus, quasi als Garagenhändler und aus der Wohnstube heraus

- wie wir es 2009 noch taten – einfach einen Webshop zu eröffnen.

 

Die Gewinnmargen sind sehr deutlich gefallen und viele haben feststellen müssen,

daß sich solch ein Geschäft bei kleiner Kundenzahl nicht lohnt.

Andere haben aufgegeben, weil sie mit den Marktpreisen nicht mehr mithalten konnten.

 

Insoweit findet derzeit eine Art Verdrängungswettbewerb statt und die Anzahl der Anbieter

hat sich bereits kräftig reduziert."

 

Wo kaufen Shops eigentlich Ihre Waren?

 

"Die Beschaffungswege sind heute ganz andere als in der Gründungszeit.

Damals musste man internationale, wackelige Kooperationen eingehen und wochenlang warten,

bis die Lieferung endlich vor der Tür stand.

 

Heutzutage gibt es längst herstellernahe Distributoren – auch in Europa - die, auch große Mengen,

in kurzer Zeit liefern und vor die Tür stellen können.

Der Import wird von diesen Distributoren geleistet.

 

Die Zeiten, wo ein Shop auf sein Päckchen aus Indien gewartet hat, sind längst vorbei.

Inzwischen werden ganze Container verschifft.

 

Und der Vorteil liegt auf der Hand: Das Import Risiko fällt weg.

Allerdings ergibt sich auch ein Nachteil: Wer die sehr frische Distributoren-Ware bestellen möchte,

muss sich auf Stückzahlen einlassen und dies im Voraus begleichen.

 

Kleine Shops sind hier finanziell überfordert und müssen ihre Ware bei anderen Großhändlern einkaufen,

die nicht nur teurer sind, sondern deren Ware oft schon lange gelagert wurde.

 

Und wie werden Neukunden gewonnen?

 

"Neukunden gewinnen wir vor allem über den ältesten aller Wege, die Empfehlung unter Freunden.

Jeder mittelgroße oder auch größere Anbieter in diesem Markt lebt überwiegend von seinen Stammkunden.

 

Dies ist letztlich der Lohn für jahrelange, zuverlässige Arbeit.

 

In den letzten Jahren hinzugetreten sind die Suchmaschinen wie etwa Google.

Interessenten suchen nach ihrem Produkt und vergleichen Anbieter.

Ein größerer Teil unserer Neukunden findet so den Weg zu uns.

 

Einen (noch) kleinen Anteil haben die sogenannten Social Media wie etwa Twitter, Facebook oder YouTube.

Auch hier sind wir aktiv.

 

Wir beteiligen uns auch an Diskussionen auf themen-verwandten Webseiten wie Ladies.de,

erektion.de oder fi**en.de

 

Daneben betreuen wir auch einzelne Blogs und einige wenige der inzwischen zahlreichen Anwenderforen,

obwohl bei diesen meist handfeste wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen:

Bestimmte Shops werden dort hochgejubelt und andere niedergeschrieben.

 

Aus Foren, in denen ungestraft gepöbelt, beleidigt und wüst gelogen werden darf, halten wir uns raus."

 

Gab es einen besonders guten oder schlechten Moment in den sechs Jahren?

 

"Oh ja! Den Poststreik im Sommer dieses Jahres!

 

Bereits im Mai hatte es ja einzelne Streiktage gegeben und unsere Lieferzeiten verzögerten sich.

 

Was dann aber im Juni und Juli folgte, hat mich sprachlos und sehr wütend gemacht.

 

Noch um den 20./25. Juni herum beschwindelte uns die Post und behauptete,

80% aller Sendungen würden pünktlich, der Rest mit 1-2 Tagen Verspätung zugestellt.

Dies was eine dreiste Lüge!

 

Normalerweise liefern wir direkt bei den Postverteilzentren ein,

doch selbst nach Umstellung und Einlieferung bei der Geschäftspostannahme änderte sich nichts.

 

Unsere Sendungen wurde einfach auf die großen Haufen in den Turnhallen, Mehrzweckhallen,

Scheunen und Zelten geworfen. Zusammen mit Millionen anderer Sendungen.

Nicht einmal der „Eingangs-Scan“ erfolgte und folglich war die Sendung

auch in der Sendungsverfolgung unbekannt.

 

Natürlich waren alle Shops davon betroffen.

Und ein kleiner Garagenanbieter mit 100 oder 200 Kunden, der täglich seine 5 Aufträge abwickelt,

hat dies vielleicht auch noch halbwegs abfedern können,

indem er individuell jeden seiner betroffenen Kunden anspricht.

 

Nicht so bei Shops unserer Größe!

 

Schnell hatten wir es mit tausenden E-Mails und noch mehr Telefonaten zu tun.

Insbesondere weil wir bei unseren Kunden für unsere sehr kurzen Lieferzeiten bekannt sind,

schrieben einige bis zu 10 E-Mails in wenigen Tagen.

Individuell ging hier nichts mehr.

 

Wir haben uns nicht anders behelfen können, als uns in einem Rundschreiben an alle Betroffenen

zu wenden und Informationen auf unserer Webseite zu veröffentlichen.

 

Viel mitzuteilen hatten wir allerdings nicht, da die Post uns und die Bürger weiterhin belog.

Tatsächlich dauerte es bis in den August, ehe die letzten Sendungen zugestellt wurden.

 

Leider endeten - aufgrund der Ferienzeit - vor allem Nachnahmesendungen im Nirwana.

 

Dies war eine Zeit der größten Ärgernisse und hoher Verluste.

Wir haben uns darüber umfassend beim DVPT beschwert.

 

Ich hoffe für uns alle, dass sich so etwas niemals wiederholt.

Konsequenzen haben wir bereits gezogen!"

 

Ihr habt momentan 11 Produkte im Angebot. Wird es hier Erweiterungen geben?

 

Wir haben ja bereits unsere Produktpalette in den letzten Monaten erweitert.

Heute bieten wir Produkte in allen drei Wirkstoffgruppen an

und decken hier sicherlich über 80% der Marktnachfrage.

 

Wir haben vor Jahren entschieden, nur von großen Herstellern zu beziehen

und behalten dies bei, wenn auch mittlerweile aus anderen Gründen.

 

Damals gab es noch reichlich gefälschte und auch wirkungslose Ware im Markt,

da waren wir bei einem „Markenhersteller“ auf der sicheren Seite.

 

Zwischenzeitlich haben dann Auftragslabore, die für Ajanta oder Cipla produzierten,

die Maschinen einfach ein bißchen länger laufen lassen ...

und es gab dann zum Beispiel 100.000 Sildenafil Blister - unter eigenem Namen …

 

Diese Ware war selbstverständlich einwandfrei, entsprach sie doch dem jeweiligen „Original“.

Diese Gangart haben Ajanta und Cipla aber unterbunden.

 

Seit ein oder zwei Jahren gibt es aber eine neue Entwicklung.

Immer mehr Kleinserien unter immer neuen Produktnamen drängen auf den Markt.

 

Diese werden in kleinen Labors in Asien aufgelegt und kommen über Osteuropa zu uns.

 

Man darf bei allem nicht vergessen, dass es in einem Medikament nicht nur um den Wirkstoff geht,

sondern auch um die Hilfs- und Hüllstoffe. Dies sind sorgfältig entwickelte Rezepturen.

Besonders Ajanta hat hier viel geforscht und deshalb gelten beispielweise deren Sildenafil Produkte

als besonders verträglich.

 

Diese Mühe machen sich die Billig-Labs nicht !

 

Wir haben große Bedenken, uns solche Kleinserien ins Lager zu legen, sind doch in letzter Zeit

völlig neue Nebenwirkungen aufgetaucht.

Auch bei der Wirkstoffkonzentration scheint es Fragezeichen zu geben.

 

Und: Selbst bei den etwas bekannteren, kleineren Anbietern, stellt sich das Problem,

daß oft nicht genügend Ware geliefert werden kann. Schnell kommt es dann zu einem Nachfrageüberhang.

 

Genau dies haben wir Ende August bei den VILITRA Produkten erlebt, deren Einkaufspreise

über Nacht drastisch anstiegen und alle Shops gezwungen waren, ihre Verkaufspreise zu ändern.

 

Wir werden deshalb unsere Produktpalette nur behutsam erweitern

und jedes Produkt auf den Prüfstand stellen.

 

Kleinserien überlassen wir dabei gern den Nischenanbietern,

die können mit dem daraus resultierenden Ärger auch besser umgehen."

 

Derzeit wird wieder viel über hochdosierte Produkte gesprochen. Was denkst Du darüber?

 

Hochdosierte Produkte haben wir immer wieder mal angeboten, zuletzt bei VILITRA.

Kunden kaufen hochdosierte Produkte meist deshalb, weil sie sich einen Preisvorteil

durch Teilen der Tabletten versprechen.

 

Allerdings stellen wir immer wieder fest:

Während uns die Standarddosierungen (20mg) aus den Händen gerissen werden,

wird die 40mg Variante nur sehr verhalten gekauft, die 60mg VILITRA noch seltener verlangt.

 

Offensichtlich gibt es nur sehr wenige Leute, die eine 60mg VILITRA

mit einem Tablettenteiler in 6 gleichgroße Stücke schneiden wollen."

 

In den letzten beiden Jahren sind Potenzmittel ständig günstiger geworden.

Wird dies so weiter gehen?

 

"Richtig. Als wir damals begannen, kostete ein Kamagra Blister mit 4 Tabletten noch bis zu 25.- Euro.

Wer bei uns heute ein 200er Pack bestellt, zahlt nur noch 3,40 pro Blister.

Im Vergleich sind dies sagenhafte 87%, um die der Preis gefallen ist.

 

Preistreiber „nach unten“ waren dabei oft kleinere Shops.

In letzter Zeit hat sich dies aber beruhigt.

Grund dafür ist, dass man nur günstig verkaufen kann, wenn man auch günstig einkauft.

Und dies ist schon seit einiger Zeit von den Stückzahlen abhängig.

 

Kleinere Shops können heute mit ihren Stückzahlen keinen so günstigen Einkaufspreis

erzielen, dass „nach unten“ noch was ginge.

 

Im Gegenteil. In den vergangenen 12 Monaten haben viele Shops ihre Geschäft aufgeben

müssen, genau weil sie nicht mehr zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten konnten.

 

–-
 

Wer die Preise unserer Produkte mit den Preisen der Mitbewerber vergleicht

– und zwar in Qualität und Stückelung, wie wir sie anbieten und unter Einschluß der Versandkosten -

stellt schnell fest, daß da kaum noch einer mithalten kann.

 

Sammelbesteller und Wiederverkäufer, die erweiterte Preisstaffeln benötigen,

können sich bei uns entsprechend registrieren und sehen dann auch online unsere Angebote dazu.

 

Und mal ehrlich: Wer heute die Standarddosierung von Sildenafil (50 mg) für einen

aufregenden Abend benötigt, gibt dafür noch 42 Cent aus.

Dies ist für jeden erschwinglich!"

 

 

Vorhin sagtest Du, es gäbe Konsequenzen aus dem Poststreik. Welche?

 

"Die katastrophale Lage während und nach dem Poststreik hat bei uns die Gewißheit reifen lassen,

den Versand per Brief (in Deutschland) aufzugeben.

 

Die Sendungsverfolgung bei einem Einwurfeinschreiben ist ein besserer Witz!

 

Aus diesem Grunde stellen wir in diesen Tagen vollständig auf den Versand mit DHL (Paket) um.

 

Wir erreichen damit wieder eine Lieferzeit von 2-4 Werktagen (davon 1-2 Werktage Paketlaufzeit) und verfügen über eine Sendungsverfolgung,die diesen Namen auch verdient !

Obwohl damit auch unsere Versandkosten deutlich steigen, berechnen wir unseren Kunden

gegenüber seit einigen Tagen sogar knapp 2.- Euro weniger …. und versenden für 5,89 €."

 

Gibt es sonst noch Neuerungen?

 

"Aber ja.

In Kürze führen wir ein Ticket System ein.

Das bedeutet, daß wir Anfragen, Bestellungen, Nachrichten aber auch Beschwerden

bedeutend schneller und nachhaltiger bearbeiten können.

 

Was einige auch noch nicht wissen: Seit fast einem Jahr schalten wir bei Stammkunden

ab der 5. Bestellung die Option frei, „auf Rechnung“ zu bestellen.

Die Bezahlung erfolgt also erst nach Erhalt der Ware.

 

Überraschenderweise hat sich diese Zahlungsart als sehr problemfrei erwiesen."

 

Wie wird sich der Markt weiterentwickeln?

 

"Ich denke, die Anzahl der Anbieter, die Anzahl der Shops wird weiter abnehmen.

 

Wer als Einzelkämpfer aus seinem Wohnzimmer liefert, wird künftig nur überleben,

wenn er eine entsprechende Nische gefunden hat,

beispielsweise Haus- und Hoflieferant für irgendein Segment, irgendeine spezifische

Kundengruppe ist oder aber exotische Kleinserien anbietet.

 

Mittlere und größere Shops müssen sich noch besser betrieblich organisieren

und ihre Beschaffungswege absichern, sonst kann es für den einen oder anderen schwierig werden.

 

Und natürlich warten wir alle auf den neuen, vierten Wirkstoff,

der bislang nur in den USA zu haben ist, sicher aber bald auch zu uns herüberschwappt."

 

Danke für Deine Zeit!

Gerne wieder!
 

 

 

Kamagra Shop Deutschland

Originalware von Ajanta

Rezeptfrei kaufen (online bestellen) in Deutschland.

Kamagra kauft man nicht im Ausland (Zoll)!

Kaufen Sie Kamagra nur dort, wo Sie auch anrufen können!

Alle Lieferungen sind versichert und nachverfolgbar (tracking)

Durchschnittliche Lieferzeit: 1-3 Tage (Deutschland).

Bei uns können Sie alle Kamagra Produkte kaufen, auch Oral Jelly.

Wir sind der 'Mercedes' unter den KAMAGRA Shops!

 

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